Veranstaltungshinweis: SZ-Bochum

Ungehorsam schreiten wir der Zukunft entgegen
Ende Gelände 2018

Am 26.09.2018 findet im Rahmen des AntifaCafe im SZ-Bochum eine Veranstaltung statt, auf die wir euch besonders aufmerksam machen möchten.

Aktuell treibt der Energiekonzern RWE mit Hilfe von Politik und Polizei die Räumung des Hambacher Forst weiter voran, um so seinen irrwitzigen Hunger nach Braunkohle zu stillen. Trotz des mutigen Widerstandes der im Wald lebenden Aktivisten und der Hilfe von zahlreichen Unterstützer, Waldspaziergängern und Picknickern, wurde das erste Camp bereits dem Erdboden gleich gemacht und mit der Rodung begonnen. Daher ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis vollständig geräumt ist und die Rückemaschinen, gefolgt vom Bagger ihren rücksichtslosen Dienst antreten.

Stromerzeugung durch das Verbrennen von Kohle – und besonders Braunkohle – zählt zu den dreckigsten Formen der Energiegewinnung und der Ausstieg aus der Kohle ist längst überfällig.

Jetzt erst recht! Die öffentliche Haltung zum Kohleabbau ist im Wandel und immer mehr Menschen erkennen die Notwendigkeit eines sofortigen Ausstiegs. Daher rufen wir dazu auf: Beteiligt euch am Protest und seid dabei, wenn es im Oktober für die Kohle wieder heißt: Ende Gelände
Hierzu findet eine Mobiveranstaltung statt:

  • Wo? SZ-Bochum
  • Wann? 26.09. ab 18:30

  • Es gibt eine Mitfahrgelegenheit aus Gladbeck!

    Naziaufmarsch zum Desaster machen. Kein Platz für Holocaustleugner.

    Am 10.11.2018 planen Neofaschisten der Partei „Die Rechte“ eine Demonstration zum 90. Geburtstag für die in Bielefeld inhaftierte Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck. Unter dem Motto „Freiheit für Ursula Haverbeck!“ mobilisieren die Faschos bundesweit und wollen so ihre antisemitische Hetze unter die Bevölkerung tragen. Das muß mit allen Mitteln verhindert werden. Es ist nicht hinnehmbar das auch 73 Jahre nach der Befreiung der KZ Opfer und der Zerschlagung Nazideutschlands noch immer Nationalsozialisten wie die Haverbeck den Völkermord an der jüdischen Gesellschaft leugnen können und – Trotz Inhaftierung – durch ihre Sympathisanten eine Bühne erhalten um ihre widerlichen Lügen zu verbreiten.

    Schließt euch dem gemeinsamen Protest verschiedenster antifaschistischer Bündnisse an und sorgt dafür, das der Naziaufmarsch ein Desaster wird.

    Kommt am 10.11.2018 nach Bielefeld zum Hbf. Seid laut, seid viele, seid entschlossen.

    Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda.

    Weitere Infos folgen.

    „Den Faschisten in die Suppe spucken“

    Am 18.08.2018 habe Neonazis der „Patrioten NRW“ zu einer Kundgebung in Köln aufgerufen. Mittlerweile ist die Liste der teilnehmenden Faschisten angewachsen und reicht von HOGESA bis zu den Identitären.
    Unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit wollen die politisch verwirrten Dumpfbacken den Breslauer Platz nutzen um ihre verklärte Weltanschauung und ihre fremdenfeindlichen Ansichten zu verbreiten.
    „Den Faschisten in die Suppe spucken!“
    Kommt nach Köln und vermiest dem braunen Mob die Tour. Unter dem Motto: „Naziaufmärsche zum Desaster machen“ rufen wir auf sich unserem Protest anzuschließen und gemeinsam mit uns nach Köln zu fahren. Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda und daher muß das gemeinsame Ziel sein eine Kundgebung der Neofaschisten unmöglich zu machen.
    Seid viele! Seid laut!
    Den „Absaufen“ Rufer*innen entgegentreten
    Zeigt euch solidarisch mit Flüchtenden und Seenotretter/innen und macht deutlich das die Flüchtlingspolitik der EU und Deutschlands nicht im sinne der öffentlichen Mehrheit ist.

    Treffpunkt vor Ort: Samstag 18.08.2018 – 13h – Breslauer Platz Köln

    Für eine gemeinsame Anreise aus Gladbeck, meldet euch über die bekannten Kanäle oder schreibt uns eine E-Mail ( wir beantworten grundsätzlich nur verschlüsselte Mails)

    #nazifreiezone

    So war Düsseldorf

    Heiß, viele, laut und entschlossen. So war die Großdemonstration gegen das PAG am 07.07. in Düsseldorf. 18 – 20 Tausend Menschen fluteten die Route vom Hbf über die Kö bis zum Landtag. Der Zug war so lang, daß die Spitze bereits am Ort der Abschlußkundgebung angekommen war, während unser antiautoritäre Block – der sich am Ende der Demo befand – noch auf der Kö sich lautstark gegen das Kapital, den Staat und seine Repressionen positionierte.

    Zu unserer Überraschung, hielten sich die Staatsdiener sehr bedeckt und blieben trotz Pyrotechnik entspannt. Ob das die Taktik der Einsatzleitung war oder einfach an der sengenden Hitze lag, bleibt an dieser Stelle offen.
    Auch wenn die Gladbecker Gruppe zahlenmäßig nicht so vertreten war wie geplant, gab es doch ein Meer aus schwarz roten Fahnen und der von uns fleißig verteilte Flyer, fand interessierte Leser unter den Düsseldorfer Passanten. Abgesehen davon das es für das Hauptanliegen – gegen das PolGNRW zu demonstrieren – schon durch die bloße Masse der Teilnehmer ein Erfolg war, wurde auch das Anliegen unseres antiautoritären Blocks von ca 300 Genoss*inne durchaus erfolgreich vertreten und der anarchistische Gedanke unter die Leute gebracht.

    An dieser Stelle möchte wir allen Teilnehmer*innen, der Orga, dem EA und allen Unterstützer*innen ein großes Dankeschön aussprechen.
    Unser besonderer Dank gilt der „Anarchistische Gruppe Dortmund“ agdo.blogsport.eu

    In diesem Sinne : Arsch hoch! Wir sehen uns auf der Straße.

    Nein zum neuen Polizeigesetz NRW

    Kommt am 07.07.2018 alle nach Düsseldorf wehrt euch gegen den geplanten Angriff auf unsere Freiheit durch die Landesregierung NRW.
    Diese will eine drastische Verschärfung des bestehenden Polizeiaufgabengestzes kurz PAG durchsetzen und geht damit einen großen Schritt in Richtung Polizeistaat.

    Die in unseren Augen wichtigsten Ändrungen in Kürze: Unterbindungsgewahrsam von bis zu einem Monat für Gefährder ohne Gerichtsurteil. Die Polizei hat hier freien Handlungsspielraum, wer als Gefährder gillt und wer nicht.
    Mit diesem Gesetz sollen für den Staat unangenehme Personen bzw. Organisationen kriminalisiert werden. Aktionen des zivilen Ungehorsams wie etwa eine Blockade gegen eine Nazidemo, können dann von der Polizei schneller aufgelöst werden und Beteiligte müssen mit härteren Repressionen rechnen als bisher. Man stelle sich nur vor, wie Protestaktionen wie etwa „Ende Gelände“ ablaufen, wenn die Polizei solch eine Macht inne hält.

    Desweiteren ist die; Zitat: „Einführung einer Rechtsgrundlage zur Durchführung von sog. Strategischen Fahndungen
    als anlassbezogene, aber verdachtsunabhängige Anhalte- und Sichtkontrollen im
    öffentlichen Verkehrsraum.“
    geplant. Das widerspricht in unseren Augen ganz klar dem rechtsstaatlichen Prinzip der Unschuldsvermutung und führt mit Sicherheit im Alltag zu einer drastischen Verschärfung des „Racial Profiling“.

    An dieser Stelle ersparen wir uns eine Aufzählung aller geplanten Änderungen und verweisen auf den offiziellen Gesetzentwurf, den ihr auf der Seite landtag.nrw.de einsehen könnt.

    Wir rufen dazu auf:
    Beteiligt euch an der vom Bündnis„Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“ organisierten Demo am 07.07.2018 in Düsseldorf. Zeigt der Landesregierung, dass ihr nicht einverstanden seid mit einem derartigen Angriff auf eure/unsere Freiheit.

    Die Anarchistische Antifa Gladbeck wird sich dem antiautoritären und anarchistischen Block anschließen und klare Stellung beziehen.
    Wenn ihr gemeinsam mit uns aus Gladbeck anreisen wollt, meldet euch via Mail bei uns.

    Ablauf vor Ort:

  • 13 Uhr Auftaktkundgebung vorm DGB Haus, Friedrich-Ebert-Straße 34-38, Düsseldorf
  • 15:30 Uhr: Abschlusskundgebung am Landtag